Pressebrief Juni 2026

 

Anrede

Hoffmanns Erzählungen am historischen Ort der Handlung! Unser Studiosaal in der Charlottenstraße liegt schräg über dem heutigen "Lutter & Wegner" und unter der Wohnung des Dichters E.T.A. Hoffmann, wo heute die Studierenden in der Mensa des Studierendenwerks speisen. Der 250. Geburtstag von E. T. A. Hoffmann ist Anlass für die Aufführung der berühmten Oper von Jacques Offenbach.
Wagners "Ring des Nibelungen" in nur 70 Minuten und die Vier letzten Lieder von Richard Strauss folgen am 16. Juni im Großen Saal des Konzerthauses. Prof. Markus Stenz dirigiert das Hochschulsinfonieorchester mit dem Ring-Arrangement von Henk de Vlieger. 
Zwei Masterclasses geben dem Publikum Einblicke in die pädagogische Arbeit an der Eisler: Der renommierte Londoner Pianist und Professor für Liedbegleitung Roger Vignoles arbeitet mit Studierenden an Liedrepertoire und Prof. Mara Kurotschka gibt einen öffentlichen szenischen Unterricht für Gesangsstudierende.
Mit Opernszenen, Saxophon- und Harfenquartett und einem Ensemble des Jazz Instituts Berlin präsentiert sich die Eisler außerdem beim Nachbarschaftsfest am 6. Juni im Garten der ESMT am Schloßplatz – am ehemaligen Staatsratsgebäude der DDR. Der Eintritt ist frei!

Den vollständigen Veranstaltungskalender finden Sie auf unserer Webseite. Für mehr Informationen, Bildmaterial oder Pressekarten stehe ich gern zur Verfügung. 

Freundliche Grüße
Marit Magister
Pressebüro

5.6. Masterclass Liedgestaltung mit Prof. Roger Vignoles
6.6. Nachbarschaftsfest Sommer auf der Spreeinsel
13.–14.6. Musiktheaterwerkstatt: Hoffmanns Erzählungen
16.6. Sinfoniekonzert: Wagner und Strauss
19.6. Masterclasses freitags um 6 mit Prof. Mara Kurotschka 
Trumpet Night © Jazz Institut Berlin
FR 5.6.2026 | 10 & 14 H | Galakutschen-Saal I | Eintritt Frei

Masterclass Liedgestaltung mit Roger Vignoles

Der britische Pianist Roger Vignoles gehört weltweit zu den renommiertesten Liedpianisten. Er ist mit internationalen Sänger*innen wie Dame Kiri Te Kanawa, Fatma Said, Sir Thomas Allen, KS Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson und Christoph Prégardien in Sälen wie der Wigmore Hall, dem Wiener Konzerthaus, der Carnegie Hall New York sowie der Oper Frankfurt aufgetreten. Sein breit gefächertes Repertoire erstreckt sich von deutschen, französischen und englischen über skandinavische und italienische bis hin zu russischen Liedern und wurde zahlreichen CD-Produktionen aufgezeichnet.

Als Prince Consort Professor of Collaborative Piano unterrichtet Roger Vignoles am Royal College of Music in London und gibt weltweit Meisterkurse. Erstmals ist er in diesem Semester an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin zu Gast.

Trumpet Night © Jazz Institut Berlin
SA 6.6.2026 | 14–18 H | Garten der ESMT Berlin | Eintritt frei

Nachbarschaftsfest "Sommer auf der Insel"

Die Interessengemeinschaft Spreeinsel – das sind verschiedene Kultur- und Bildungsinstitutionen in Berlin-Mitte – lädt zum zweiten sommerlichen Nachbarschaftsfest in den Garten der European School of Management and Technology (ESMT) ein. Die Eisler gehört mit ihrem Hochschulstandort im Neuen Marstall am Schloßplatz zu den Anrainerinstitutionen auf der Spreeinsel. 

Bühneprogramm u.a. mit Live-Musik von Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin | Food Trucks mit kulinarischen Highlights | Kinderprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken, Luftballons und weiteren Attraktionen | Sportzone mit Tischtennis und Fußball

Details

Sinfonietta © Janine Escher
SA 13.6.2026 | 19 H | Studiosaal | Eintritt frei
SO 14.6.2026 | 17 H | Studiosaal | Eintritt frei

Jaques Offenbachs Hoffmanns Erzählungen 

Vor 250 Jahren wurde der romantische Dichter und Schriftsteller E.T.A. Hoffmann in Königsberg geboren. In Berlin wohnte er direkt um die Ecke des heutigen Studiosaals der Hochschule, im Vorgängerbau in der Taubenstraße 31, wo er 1822 auch starb und wo heute die Studierenden in der Mensa der Hochschule zum Essen einkehren. Eingekehrt ist der Dichter allerdings regelmäßig in die seinerzeit zwei Häuserblocks weiter gelegene Gastwirtschaft Lutter&Wegner, seinem Stammlokal. Dort beginnt auch der erste Akt der Opéra fantastique „Les contes d'Hoffmann“ des französisch-deutschen Komponisten Jacques Offenbach, 1881 posthum uraufgeführt, nach einem Schauspiel von 1851 von Jules Barbier. Der zechende Dichter und Titelheld Hoffmann berichtet in der Weinstube von seinen unglücklichen Liebschaften. Phantastische Gestalten in obskuren Umständen bevölkern seine schaurigen Erzählungen, wie die mechanische Puppe Olympia aus E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“ oder die Sängerin Antonia aus der Novelle „Rat Krespel“.

Details
Jazz Institut Berlin © Gert Müller
DI 16.6.2026 | 20 H | Konzerthaus Berlin, Großer Saal | € 12,– erm. € 8,–

Meister des Klangrauschs

Die „Vier letzten Lieder“ gelten als künstlerisches Vermächtnis des Klangmagiers Richard Strauss. Sie spiegeln die Endlichkeit der Welt und die Abschiedsstimmung des über 80-jährigen Komponisten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wider. Kreisläufe der Natur werden in den vertonten Gedichten von Joseph von Eichendorf und Hermann Hesse durchmessen – Jahreszeiten, Tageszeiten und ein Menschenleben. Solistin ist die thailändische Sopranistin Duangamorn Fu.

Richard Wagners legendärer Zyklus „Der Ring des Nibelungen“ in nur 70 Minuten: Für das sinfonische Abenteuer „The Ring“ bearbeitete Henk de Vlieger die vier Wagner-Opern von Rheingold bis Götterdämmerung. Aus der etwa 15-stündigen Musik der Originalpartituren lässt der holländische Komponist und Arrangeur ganze Szenen entstehen, zeichnet entscheidende vokale Passagen im Orchester nach. Für das Sinfonieorchester der Hochschule in der Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Operndirigenten Markus Stenz wird es ein Fest.
Medienpartner: rbb radio3

Details und Tickets

Zoom+Focus © Simon Hertling
FR 19.6.2026 | 18 H | Galakutschen-Saal | Eintritt frei

Masterclasses freitags um 6 mit Prof. Mara Kurotschka

Die Regisseurin und Choreografin Mara Kurotschka gibt an der Eisler bereits seit 2018 Szenischen Unterricht für die Gesangstudierenden, im Sommersemester 2025 wurde sie zur Professorin berufen. Neben dem Gesangsunterricht bei den Hauptfachlehrenden ist die Vorbereitung auf den Bühnenauftritt eine wesentliche Säule in der künstlerischen Ausbildung der Gesangsstudierenden. „Der Körper ist das Instrument der Sängerinnen und Sänger. Wir arbeiten aus der Musik heraus. Jede Bewegung, jede Klangfarbe entsteht aus einer inneren Vorbereitung“, sagt die Professorin. Erstmals gibt sie eine öffentliche Masterclass an der Hochschule. „Play Opera“, heißt es tags zuvor für ihre Studierenden in einem Vortragsabend zum Semesterabschluss auf der Bühne des Studiosaals, bei dem die Arbeitsergebnisse der vergangenen Monate präsentiert werden.

Mara Kurotschka ist Absolventin der New Yorker Juilliard School. Ihre choreografischen Arbeiten waren u.a. am New Yorker Lincoln Center, auf der Ruhrtriennale, bei den Salzburger Festspielen und an den Münchner Kammerspielen zu sehen. Als Co-Regisseurin war sie viele Jahre mit Philipp Stölzl im Rahmen zahlreicher Operninszenierungen u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Unter den Linden, dem Gran Teatro del Liceo und bei den Wiener Festwochen engagiert, daneben inszenierte sie auch eigenständig. Für ihre Regie der szenischen Erstaufführung von „Der fliegenden Holländer“ in der Ukraine wurde sie mit dem Taras Schewtschenko Preis ausgezeichnet.

Details

Zu guter Letzt

Kennen Sie schon unsere Fotostrecken? Hineinschauen lohnt sich – hier erhalten Sie Impressionen von vergangenen Veranstaltungen der Hochschule, wie dem Eisler Diskurs – Die Freiheit der Kunst.
 
Absolvent*innenkonzert © Janine Escher

Kartentelefon: 030.20309-2101

Kartenvorverkauf im Konzerthaus Berlin
Mo-Sa 10-19 H 
So & Feiertage 12-18 H

Pressekontakt und Pressekarten

Marit Magister
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (0)30 688305-888
presse(at)adm.hfm-berlin.de
Zur Webseite der Hochschule

Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
Prof. Andrea Tober, Rektorin
Charlottenstraße 55
10117 Berlin
Deutschland
27. Mai 2026